Historie

Schon weit vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Pomßen gab es im Ort zwei kleinere Feuerwehren. Die „Schloss“ Feuerwehr wurde von dem Schloßherrn Fürsten von Schönburg- Waldenburg gegründet und war im Schlosshof Pomßen stationiert. Die zweite Wehr im Ort wurde neben der Ortskirche errichtet und durch ehrenamtliche Bürger des Ortes betrieben. Beide Feuerwehren besaßen eine von Pferden gezogene Feuerwehrspritze, so das bei einem Brand im Ort auch möglichst schnell Hilfe geleistet werden konnte.

 

 

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Pomßen war am 30. November 1940. Der Kamerad Anton Weidner entschloss sich die beiden bisher vorhandenen Feuerwehren mit Erfolg zu vereinen.

Die neue Feuerwehrwache für die Kameraden befand sich in der Ortsmitte direkt neben der Kirche. Ein kleines Häuschen, das eher ein Schuppen war, in der die Spritze einen Unterstand fand. Die Mitgliederzahl betrug 44 Kameraden und eine aktive Wehr entwickelte sich.

 

1941 war es dann so weit, die Pomßener Kameraden bekamen ihr erstes Löschgruppenfahrzeug.

Ein „Leichtes Löschgruppenfahrzeug LLG“ Mercedes-Benz L1500S in Grün mit einen Tragkraftspritzenanhänger(TSA). Allerdings war es unmöglich die neue Technik in die Feuerwache zu stellen. Der Müller, der am Mühlteich in Pomßen eine Mühle betrieb, stellte das Feuerwehrauto bei sich unter. Gab es nun einen Alarm fuhr er mit dem Feuerwehrauto zur Kirche, der Tragkraftspritzenanhänger wurde angehangen und es ging zum Einsatz. Das Löschgruppenfahrzeug war jedoch nicht lange in Pomßen, es wurde 1945 nach dem Ende des Krieges entwendet.

 

Erfreulicherweise wurde der Tragkraftspritenanhänger (TSA) nicht gestohlen, so das die Einsatzbereitschaft der Ortswehr stetig gewährleistet war. Viele Kameraden waren in der ortsansässigen LPG tätig, bei einem Einsatz konnte der Anhänger mit einem Traktor gezogen werden.

 

 

1972 wurde für die Freiwillige Feuerwehr Pomßen nach langem warten ein LF 8 (LO Robur Zittau) und ein Schlauchtransportanhänger (STA) beschafft. Diese Anschaffung war ein Lichtblick für die Kameraden der Ortswehr Pomßen. 

1979 zog die Feuerwehr Pomßen in ihr neues Gerätehaus, welches sich zentral in der Ortsmitte befindet und heute immer noch Standort der Wehr ist. 

 

1990 bekam die Pomßener Ortswehr ein Pulverlöschgerät (PG 210) von der FFW Nerchau. 

 

 

1994 wurde die Gemeinde Parthenstein gegründet, somit bekam die Freiwillige Feuerwehr Pomßen drei neue Partnerwehren. Im Gemeindegebiet werden nun Einsätze mit den Feuerwehren Klinga, Großsteinberg und Grethen gefahren.

 

 

1999 bekommt die Pomßener Wehr ein zweites Einsatzfahrzeug, eine Tragkraftspritzenfahrzeug -Wasser (TSF-W). Erstmalig hatten die Kameraden ein Fahrzeug welches Wasser führte und so bei Einsätzen taktisch genutzt werden kann. Der LF 8 wurde nun zum Zweitfahrzeug.

 

2002 fuhr der LF 8 von 1972 seinen letzten Einsatz und hatte seinen Dienst erfüllt. Danach wurde ein neuerer LF 8  Baujahr 1983 von der FFW Colditz in Dienst gestellt. In mühevoller Handarbeit und unzähligen Stunden entstand aus einem gebrauchten LF 8, ein fast Werks-neues Feuerwehrauto.

 

 

2019 gelang es durch Spendengelder von ortsansässigen Firmen und durch die Kameraden des Fördervereins ein neuer Mannschaftstransportwagen (MTW) zu kaufen. Dieses Fahrzeug ersetzt den LF 8, der bis dahin immer treue Dienste leistet. Der MTW ist für die Kameraden der Ortsfeuerwehr Pomßen von großem Wert, um auch die nachrückenden Kräfte sicher an die Einsatzstelle zu bringen. 

Wir schauen gespannt in die Zukunft und hoffen du wirst ein Teil von uns.

 

Stell dir vor, du drückst – und alle drücken sich!!!“